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Lettering-Doodle zum Muttertag

Mich faszinieren Lettering-Doodles sehr. Die Kompositionen aus unterschiedlichen Schriftarten und Stilen. Kombinationen von Stiften und Dekorationselementen. Das gesamte Arrangement. Es hat die Anmutung eines Wimmelbildes, weil es so viel zu entdecken gibt.
Auch als Geschenk finde ich Doodles sehr schön. Warum also nicht zum Muttertag mal ein Doodle verschenken?

Zugegebenermaßen stehe ich noch am Anfang. Ich bin noch nicht so experimentierfreudig und habe mir auch noch keinen Schriftenfundus aufgebaut. Daher sind meine Doodles noch sehr minimalistisch, etwas umständlich und nicht intuitiv. In meiner Vorstellung lässt man sich beim Doodeln treiben und macht sich nicht so viele Gedanken. So weit bin ich noch lange nicht. Letztendlich ist das aber auch nicht wichtig. Der Weg ist das Ziel und Ausprobieren macht besser.

Du brauchst

So geht’s

Schritt 1 – Finde ein Thema

Wenn du nicht sowieso schon ein Thema im Kopf hast, solltest du dir zunächst eines überlegen. Ich habe mich hier für Dankbarkeit entschieden. Bei der Themenfindung versuche ich mir auch schon zu überlegen, ob genügend Potenzial für weitere Unterpunkte besteht. Ich möchte mehr Auswahl haben, als ich am Ende benötige.

Schritt 2- Finde Wörter, die du lettern möchtest

Nachdem du dein Thema gefunden hast, kannst du dir eine Liste mit Wörtern oder Sätzen anlegen, die du lettern möchtest. Wer geübt ist, kann diesen Schritt vielleicht auch weglassen.

Schritt 3 – Wähle ein Layout

Manchmal bietet es sich vielleicht an, dein Lettering-Doodle in eine ganz bestimmte Form einzupassen. Für Muttertag fand ich ein Herz ganz passend. Dieser Schritt ist aber auch kein Muss. Manchmal lässt man sich wahrscheinlich einfach durch die Papiergröße limitieren.

Schritt 4 – Schriftarten finden

Aus der Wörterliste suche ich mir zunächst Wörter aus, die mir besonders wichtig sind. Diese möchte ich dann später besonders betonen. Deshalb setze ich hier eine besondere Größe, Schriftdicke aber vor allem auch eine besondere Schriftart ein. Hier ist deine Fantasie gefragt, dein Schriftfundus oder Inspirationsquellen.

Die ausgewählten Wörter zeichne ich dann auf einem Schmierpapier vor. Dabei achte ich noch auf kein Arrangement. Es entsteht eher eine weitere Liste.
Für den nächsten Schritt schneide ich die Wörter anschließend aus.

Schritt 5 – Arrangieren und Vormalen

lettering-doodle-muttertag-vorlage-handlettering-faux-calligraphy-diy-geschenk-all-things-crafty-comNun mache ich mir darüber Gedanken, wie ich meine Wörter auf meinem Papier platzieren möchte. Sofern ich die Bilder in eine bestimmte Form einpassen möchte, male ich diese grob vor.
Danach beginne ich, die ausgeschnittenen Wörter auf dem Papier zu verteilen. Ich sortiere so lange um, bis mir das Gesamtbild gefällt.
Anschließend klebe ich die Wörter auf, damit nichts mehr verrutscht.

Da ich aber nicht alle Wörter der Ursprungsliste betont habe, bin ich noch nicht fertig. Jene Wörter male ich nun auf meinem Schmierblatt mit Bleistift vor. Entsprechende Positionen wähle ich nach folgenden Kriterieren:

  • Wie viel Platz brauche ich?
  • Hilft das Wort beim Arrangement an der gewünschten Stelle?
  • Passt das Wort logisch an die gewünschte Stelle

Ich entscheide während des Schreibens, welche Schriftart ich benutzen möchte.

Schritt 6 – Reinschrift

Nach der Vorlage kommt die Reinschrift des Lettering-Doodles. Ich pause durch mein Papier durch und entscheide bei jedem Wort, welche der Lettering-Arten ich einsetzen möchte. Dementsprechend wähle ich dann meinen Stift aus. Wenn alle Wörter gelettert sind, geht es an Schritt 7.

Schritt 7 – Dekorieren

Sofern ich möchte, dekoriere bzw. verziere ich nun meine Buchstaben oder die Zwischenräume zwischen den Wörtern. Beim Lettering-Doodle zu Muttertag habe ich auf Dekorationen der Zwischenräume verzichtet, da ich in Herzform gedoodelt habe und davon nicht ablenken wollte. Insbesondere als Geschenk eignet es sich natürlich dein Doodle zu rahmen.

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