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Geschenkbox zum Muttertag basteln

Falls ihr ein Geschenk verpacken möchtet, könnt ihr das natürlich mit Papier machen. Eine nette alternative ist aber eine gebastelte Geschenkbox. Form und Farbe sind euch natürlich überlassen. Und zugegebenermaßen ein bisschen eurem räumlichen Vorstellungsvermögen. Bei mir ist es mit letzterem nicht so weit hergeholt. Daher reicht es bei mir für eine Pyramide und ähnlich einfache Formen.

Du brauchst

So geht’s

Schritt 1 – Form wählen

Zunächst solltest du dir überlegen, was du in der Geschenkbox verschenken möchtest. Je nachdem entscheidet dies schon über die Form. Wenn Größe und Form keine Rolle spielen, kannst du frei wählen, wonach dir ist. An Muttertag ist bestimmt auch eine Box in Herzform sehr schön.

Ich habe mich für eine Pyramide entschieden. Diese war für mich noch leicht vorstellbar und dabei origineller als ein Würfel.

Schritt 2 – Form aufmalen

Die Größe des Geschenks entscheidet über die Größe der Geschenkbox. In meinem Fall reicht mir eine Grundfläche von 7 x 7 cm. Somit reicht ein DIN A4 Bogen.
Zunächst misst du die Mitte deines Papiers ab und markierst diese mit einem Kreuz. Dieses habe ich bis zu den Enden durchgezogen, da ich diese Markierung später für die Pyramidenspitzen brauchen kann.
Dann misst du an der kürzesten Papierseite 3 Quadrate in deinen Maßen ab. Die Papiermitte bildet dabei die Mitte des mittleren Quadrats.
Vom mittleren Quadrat aus, zeichnest du dann noch rechts und links je 1 Quadrat ein. Anschließend zeichnest du die Pyramidenspitzen. Dabei gehst du je von der Ecke des mittleren Quadrats aus und zeichnest eine Linie bis zur Mittellinie auf der Außenseite des äußeren Quadrates.
Nun musst du nur noch die Faltkanten einzeichnen. Ich habe mich für Faltkanten auf allen Seiten entschieden, damit ich später keine harten Außenkanten habe.

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Schritt 3 – Bemalen

Drehe jetzt dein Papier um. Suche dir alle Materialien zum Verzieren zusammen und leg los. Ich habe mich für Kleckse mit Ecoline Wasserfarben entschieden und mir drei Nuancen angemischt. Ich habe meinen Grundfarbton mit unterschiedlichen Mengen Wasser verdünnt. Zunächst habe ich mit einer Pinselspitze unverdünnt Farbe aufgenommen und kleine Tupfen auf das Papier gespritzt.
Anschließend habe ich mit einer Pipette die gemischten Farben aufgenommen und je größere Kleckse auf dem Papier verteilt. Danach habe ich die Farben noch je verlaufen lassen, was mir im Nachhinein nicht mehr so gut gefällt.
Und wie immer, wenn man mit Wasser arbeitet, heißt es nun, trocknen lassen. Am Besten mehrere Stunden. Das Papier muss vollständig durchgetrocknet sein, bevor du es weiter verarbeitest.

Als späteren Verschluss habe ich einen dünnen Bindfaden gewählt. Damit dieser spannender aussieht, habe ich die Enden jeweils auch noch eingefärbt und nach oben hin versucht einen Farbverlauf entstehen zu lassen.

Schritt 4 – Lettern

Wenn dir die Verzierungen noch nicht reichen, kannst du natürlich auch noch belettern! Mir reichte es so.

Schritt 5 – Basteln

Nun kannst du das trockene Papier an den Faltkanten entlang ausschneiden. Anschließend werden die Kanten gefaltet. Das fällt am Leichtesten, wenn du zuvor alle Faltkanten falzt. Ich habe dazu ein Brotmesser genommen, es gibt aber auch echte Werkzeuge* dafür. Wichtig ist, dass das Werkzeug nicht zu scharfkantig ist und das Papier beschädigt.

Nachdem alle Kanten gefalzt sind, stichst du in 2 gegenüberliegende Spitzen ein Loch. Dieses dient später dem Verschluss der Box. Das Loch sollte also ungefähr dem Durchmesser deines Seils oder Bands entsprechen.

Anschließend werden die Kanten gefaltet. Achte dabei besonders auf die Ecken und Spitzen, damit die Box später schön schließt.
Danach klebst du die Seiten einer Pyramidenspitze mit den beiden angrenzenden Faltverbindungen zusammen, sodass 3 Pyramidenseiten zusammenkleben. Ich habe die Seiten je nacheinander geklebt und jeweils ca. 15 Minuten trocknen lassen, damit die Kanten nicht wieder aufgehen.

Zuletzt fädelst du das Verschlussband durch die Löcher. Dann ist die Geschenkbox fertig zum Befüllen und Verschenken.

 

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